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Staatsbankrott – Griechenland – Bankensturm

 SJB – Staatsbankrott – Griechenland. Der letzte Versuch einer Regierungsbildung in Griechenland ist endgültig gescheitert, die Griechen sollen nun Mitte Juni erneut wählen. In der Zwischenzeit eskaliert jedoch die Lage in dem zunehmend führungslosen Land. Immer mehr Griechen versuchen, ihr Geld in Sicherheit zu bringen, und heben massenhaft Bargeld bei den Banken ab. Mit diesem Bankensturm wollen sie der möglichen Wiedereinführung der Drachme zuvorkommen, die die Ersparnisse der Griechen weiter entwerten würde.

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Staatsbankrott – Griechenland – Machtvakuum

SJB – Staatsbankrott – Griechenland. In Griechenland breitet sich nach den jüngsten Parlamentswahlen ein Machtvakuum aus. Auch der dritte Versuch, stabile Mehrheiten für eine Regierungsbildung zusammenzubekommen, scheiterte. Da auch beim entscheidenden Krisentreffen der griechischen Parteiführer mit Staatspräsident Karolos Papoulias keine Einigung in Sicht ist, steuert das Land trotz seiner prekären Finanzsituation auf Neuwahlen zu.

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Staatsbankrott – Deutschland – Rettungsschirm

SJB – Staatsbankrott – Deutschland. Die Erweiterung des Euro Rettungsschirms EFSF, gegen die sich die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel lange ausgesprochen hatte, dürfte nun doch noch kommen. Nach den Worten von Merkel ist es vorstellbar, den dauerhaften Euro-Rettungsschirm ESM und seinen Vorgänger EFSF einige Jahre zu kombinieren. Damit würden die 500 Milliarden Euro Kreditmittel des ESM um weitere 200 Milliarden Euro aus dem EFSF ergänzt. Diese sind zwar noch nicht vollständig ausgezahlt, aber schon für Hilfen an Irland, Portugal und Griechenland verplant.

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Staatsbankrott – Griechenland – IWF

SJB – Staatsbankrott – Griechenland. Nach der erfolgreich abgeschlossenen Umschuldung Griechenlands, in deren Rahmen private Investoren auf weit über 50 Prozent ihrer Gelder verzichtet haben, hat der Internationale Währungsfonds (IWF) nun offiziell seine Beteiligung am zweiten Rettungspaket für Griechenland beschlossen. Der Exekutivrat des IWF genehmigte einen Beitrag der Institution zum zweiten griechischen Hilfspaket von 28 Milliarden Euro. Davon dürfen etwa 1,65 Milliarden Euro unmittelbar ausgeschüttet werden, teilte der IWF in Washington mit.

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Staatsbankrott – Ungleichgewicht – Währungsgebiet

SJB – Staatsbankrott – Deutschland. Das gewerkschaftsnahe Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) hat das Krisenmanagement der Bundeskanzlerin und der Bundesregierung scharf kritisiert. Die europäische Schuldenkrise könne nur gelöst werden, wenn Staaten wie Deutschland ihre Leistungsbilanz-Überschüsse reduzierten, erklärten die IMK-Forscher. Das Verhandlungsergebnis des jüngsten Europa-Gipfels sei ein „intellektueller Bankrott“. Die Politik habe die Gefahr der wirtschaftlichen Ungleichgewichte im Währungsgebiet offenbar noch nicht verstanden oder wolle dies nicht begreifen.

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SJB – Staatsbankrott – Bedrohung – ESFS

SJB – Staatsbankrott – Bedrohung – ESFS. Frankreich wird nach Einschätzung seiner Börsenaufsicht aller Voraussicht nach seine Spitzen-Bonitätsnote verlieren. „Nur ein Wunder kann es noch retten, aber ich will daran glauben, dass es passieren kann“, erklärte der Chef der französischen Behörde AMF, Jean-Pierre Jouyet, am Dienstag gegenüber Reuters. Er halte es für bedauerlich, dass sein Land mit einer gewissen Schicksalsergebenheit und Resignation den Verlust der Bestnote akzeptiere. Gleichzeitig warnte Jouyet vor den weitreichenden wirtschaftlichen Folgen einer Herabstufung, ohne jedoch einen möglichen Staatsbankrott zu erwähnen.

Präsident Nicolas Sarkozy hatte monatelang beteuert, das Rating mit allen Mitteln zu verteidigen. Zuletzt hat er jedoch seine Wortwahl geändert und betont, dass ein Verlust der Note verkraftbar wäre. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone kämpft mit hohen Schulden sowie einem lahmen Wirtschaftswachstum. Das Rating ist zu einem wichtigen Wahlkampfthema geworden.

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Staatsbankrott – Belgien – drohende Insolvenz – Dexia Bank

SJB – Staatsbankrott – Insolvenz. Belgien will sich im kommenden Jahr deutlich weniger Geld am Kapitalmarkt leihen, als dies noch 2011 der Fall war. Die belgische Finanzagentur teilte am Montag in Brüssel mit, dass der Bedarf an neuen Schulden 2012 auf 38,6 Milliarden Euro zurückgehe. Im gerade ausklingenden Jahr sind es noch 46 Milliarden Euro – vor allem wegen der enormen Kosten für die Verstaatlichung der von Insolvenz bedrohten Dexia Bank. Hinzu kommt Belgiens Beteiligung am Euro-Rettungsschirmen (EFSF).

Das hoch verschuldete Land will bei seinem neuen Refinanzierungsanlauf weniger Anleihen mit mittlerer bis langer Laufzeit begeben. Das Volumen dieser Papiere soll um knapp 15 Milliarden auf 26 Milliarden Euro sinken. Bevorzugt ausgegeben sollen hingegen wegen des niedrigen Zinsniveaus lang laufende Staatsanleihen. Belgiens Schuldenberg ist schon jetzt fast so groß wie die jährliche Wirtschaftsleistung.

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