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Gerd Bennewirtz
08.Mrz.2012
um 15:30 Uhr
SJB – Staatsbankrott – Griechenland An den Finanzmärkten bleibt die Nervosität hoch. Wird der „freiwillige“ Schuldenschnitt für Griechenland, über den Privatinvestoren bis Donnerstagabend abstimmen müssen, angenommen? Oder kommt es doch zu einer ungeordneten Insolvenz Griechenlands mit unübersehbaren Folgen für die Märkte? Nun ließ die Regierung in Athen verlauten, der Tausch laufe gut und die Annahmequote sei „sehr hoch“.
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Gerd Bennewirtz
15.Feb.2012
um 10:07 Uhr
SJB – Staatsbankrott – Griechenland. Das für Mittwoch angesetzte Treffen der Euro-Finanzminister in Brüssel über das zweite Rettungspaket für Griechenland ist überraschend abgesagt worden. Zur Begründung hieß es, es fehlten noch wichtige Unterlagen. Derweil sucht die griechische Regierung verzweifelt nach weiteren Sparmöglichkeiten, um die letzte Lücke von noch fehlenden 326 Millionen Euro zu schließen.
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Gerd Bennewirtz
13.Feb.2012
um 09:30 Uhr
SJB – Staatsbankrott – Griechenland. Nachdem die Verabschiedung des griechischen Sparpakets, die Bedingung für die Gewährung neuer Hilfskredite durch die Troika aus EU-Kommission, EZB und IWF ist, bereits sicher schien, droht der Kompromiss zum griechischen Sparpaket nun wieder zu platzen. Denn die Regierungspartei LAOS will dem Plan jetzt doch nicht zustimmen – ihre Minister haben den Rücktritt angeboten. Im Umfeld der Beschlüsse ist es zu Krawallen in Athen gekommen. Vor dem Parlament werfen Demonstranten Brandsätze.
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Gerd Bennewirtz
07.Feb.2012
um 20:39 Uhr
SJB – Staatsbankrott – Griechenland. Während sich die endgültige Einigung auf ein neues Rettungspaket für Griechenland weiter hinauszögert, gibt es in Berlin Gerüchte über eine mögliche Sondersitzung des deutschen Bundestags zu diesem Thema. Dort könnte es zunächst um einen Teil der Hilfen gehen.
Bei einer Einigung in Athen über die Bedingungen für ein zweites Rettungsprogramm will die Bundesregierung möglichst schnell reagieren. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sagte am Dienstag, eine Sitzung der Euro-Gruppe zu Griechenland könnte bereits am Donnerstagabend stattfinden. Allerdings müssten sich die Troika und die griechische Regierung bis dahin auf eine Einigung über die geforderten Reformschritte verständigt haben.
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Gerd Bennewirtz
07.Feb.2012
um 13:54 Uhr
SJB – Staatsbankrott – Griechenland. Wie am Montagabend bekannt wurde, hat die griechische Regierung nach langem Tauziehen doch noch dem Abbau von 15.000 Beamtenstellen in Griechenland zugestimmt. Die Verhandlungen mit der Troika aus EU, Währungsfonds und Europäischer Zentralbank sind damit einen Schritt weiter gekommen, allerdings immer noch nicht abgeschlossen.
Zuvor hatte die griechische Koalitionsregierung ihren Widerstand gegen die von den Schuldeninspektoren geforderten Stellenstreichungen aufgegeben. Der griechische Minister für die Reform des öffentlichen Diensts, Dimitris Reppas, gab am Montag bekannt, dass die Koalitionsparteien einem Abbau von 15.000 Arbeitsplätzen im Staatsdienst noch in diesem Jahr zugestimmt hätten.
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Gerd Bennewirtz
06.Feb.2012
um 12:21 Uhr
SJB – Staatsbankrott – Griechenland. Die internationalen Kreditgeber haben Griechenland ein Ultimatum gestellt. Bis Montagmittag müssten die Koalitionsparteien mitteilen, ob sie die Sparauflagen im Gegenzug für weitere Finanzhilfen akzeptierten, sagte ein Sprecher der sozialistischen Pasok-Partei am Sonntag. Dann wäre es zeitlich noch möglich, dass die Euro-Arbeitsgruppe in Brüssel über die Absichtserklärung zur Abwehr eines Staatsbankrotts beraten könne.
Obwohl sich die drei Parteien laut Reuters am Sonntag auf Kürzungen im Umfang von 1,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts einigten, steht ein Ja zu wichtigen Forderungen der EU, der Europäischen Zentralbank (EZB) und des Internationalen Währungsfonds (IWF) noch aus. Dabei geht es unter anderem um den Mindestlohn und Hilfen für den angeschlagenen Bankensektor. In der Nacht sollten die Verhandlungen über die Krise fortgesetzt werden.
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Gerd Bennewirtz
31.Jan.2012
um 21:12 Uhr
SJB – Staatsbankrott – Portugal. Europas Regierungschefs haben noch kein Ergebnis in der Krise Griechenlands, da spekulieren institutionelle Investoren bereits auf die Pleite von Portugal. Der Zins, den Portugal für fünfjährige Anleihen zahlen muss, stieg gestern auf 20,9 Prozent, der Zins für zehnjährige Anleihen auf 15,7 Prozent. Erst vor drei Wochen hatte er noch bei 7,5 Prozent gelegen. Damit liegen die Zinsen Portugals nun auf dem höchsten Stand seit Einführung des Euro. Ein Refinanzierungszins oberhalb von 7,0 Prozent gilt als Anfang vom Ende in Form eines Staatsbankrotts. Wie Händler berichten, flohen die Investoren in Panik aus portugiesischen Anleihen.