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Gerd Bennewirtz
13.Jul.2012
um 07:08 Uhr
Die Fragen unserer Kunden haben allesamt mit der Verunsicherung aufgrund der aktuellen Lage und den Gefahren vom Sttaatsbankrott an den Märkten zu tun: „Was passiert mit dem Euro?“„Sind Staatsbankrotte zu erwarten?“„Welche Inflation kommt auf uns zu?“„Wie entwickeln sich die Finanzierungszinsen?“„Ist Gold noch attraktiv?“ Solche Fragen hören wir sehr häufig. Hier die Antworten. ...SJB-Staatsbankrott-Russland. Die Duma, das russische Parlament hat mit einer Mehrheit von 238 zu 447 Stimmen den Beitritt des Landes zur World Trade Organization (WTO) ratifiziert. Begleitet wurde der Entschluss mit der entsprechenden Rhetorik von Präsident Wladimir Putin. Durch sein außenpolitisches Säbelrasseln im Fall Syrien wolle der Westen nur von seinem wirtschaftlichen Niedergang ablenken. Gemeint sind die durch Faktoren wie Schuldenkrise und Staatsbankrott ausgelösten negativen wirtschaftlichen Folgen wie Inflation oder Rezession.
Schwellenländer würden dagegen in der Welt eine führende Rolle übernehmen. Im Falle Russlands erwarten Experten zum Beispiel von dem Beitritt zur WTO eine Stimulierung des Wettbewerbs, sinkende Preise, ein größeres Warenangebot, umfangreiche Liberalisierungen und Reformimpulse. So müsse das Land mit dem Eintritt in die WTO Zölle und Subventionen deutlich kürzen. Allein deutsche Unternehmen könnten so bei Geschäften mit Russlandrund eine Milliarde Euro pro Jahr mehr verdienen schätzt das Bundeswirtschaftsministerium.
SJB Fazit. Russland. Staatsbankrott. Die russische Seele ist tief, so tief wie das Land groß ist. Deswegen müssen die politisch Verantwortlichen oft zu großen Gesten und noch größeren Worten greifen, um Russlands Seele ruhig zu pflegen. Mit dem Beitritt zur WTO öffnet sich das Land, das 1998 kurz vor dem Staatsbankrott stand in einer Art und Weise dem Einfluss internationaler Gremien, die zuvor unbekannt war. Es treffen also zwei unbekannte Größen aufeinander. Ausgang ungewiss.